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Rosa Blume schrieb am 23.04.2010 um 15:51 Uhr                                  
Sehr geehrter Herr Bachmann,

zunächst ein Lob für die inhaltlich sehr gelungene Gestaltung Ihrer Homepage. Optisch finde ich die Seite, aufgrund der vielen verschiedenen Schriftfarben und –arten, zu „unruhig“. Das ist aber natürlich Geschmacksache und kann wohl eher vernachlässigt werden…

Was ich nun stattdessen anmerken möchte ist, dass Sie die herrschenden Probleme sehr gut erkannt und auf den Punkt gebracht haben, nur leider kann ich nun keine klaren Konsequenzen daraus ziehen wie ich persönlich bzw. jeder einzelne Bürger den „kranken Zustand“ des Staates effektiv verändern kann.

Klar, ist es Pflicht alle vier Jahre brav sein Kreuzchen zu machen aber, wie schon erwähnt, für wen denn eigentlich? Irgendeine kleine Partei zu wählen, nur um dadurch den Volksparteien zu schaden, ist für mich nicht der richtige Weg, denn allzu leicht bekommen dadurch radikale Parteien mehr Macht, die, ob nun links oder rechts orientiert, Deutschland bzw. der Bevölkerung nur noch mehr schaden.

Was also kann der einfache Bürger zur Veränderung in der Politik, Ihrer Meinung nach, wirklich beisteuern?

Vereint nach Berlin ziehen, die Hütte in Brand setzen und die "Schurken" mit Schimpf und Schande aus dem Land jagen kann nicht der Weg eines modernen Rechtsstaates sein, oder?

Hochachtungsvoll

Rosa Blume
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Kommentar: Die meisten Antworten sind in dem Buch "Die Reformverhinderer des geplünderten Sozialstaates" enthalten. Gruss H.Bachmann
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cekay schrieb am 21.03.2010 um 07:20 Uhr                                  
Inhaltlich gut, aber ein bisschen sachlicher und weniger Farben wären noch besser. Interessant wäre auch, etwas weiter auszuführen, warum die Deutschen in der Mehrheit so staatshörig sind. Ich denke es liegt an den Kriegen und großen Staatsverwerfungen im letzten Jahrhundert, aber auch ganz klar an der Schulpflicht und der unterrichteten Propaganda von Beamten und durch Beamte. Übrigens mein Grund, warum ich vor über 12 Jahren direkt nach dem Studium ausgewandert bin.
 
Editiert am: 21.04.2010 um 14:20 Uhr   Danksagung bearbeiten (Nur für den Autor)

Martin Lauchenauer schrieb am 11.12.2009 um 10:38 Uhr                                
Grüezi Herr Bachmann,

die globale Erkältung übernimmt grad die Schweiz - und die Frau Holle schüttelt kräftig - was das Zeugs hält.... Wenn es zwar nicht der Erwärmung dient, kommen dafür vielleicht ein paar Deutsche, die trotz des Raubes am Volkseigentum sich noch was "abzweigen" konnten; wenigstens zum Skifahren und zum Schneehütten bauen...
Naja, dann haben wenigstens unsere Hotels, Wirte, Kellner usw. was zu tun (und Schwizerfränkli zu kassieren; vorläufig nehmen wir ja sogar Euros und Greenbacks; auch wenn die nicht mehr "gebackt" sind... ;)

Und auch die Knochenschlosser kriegen einen Haufen Arbeit: Tja wenn man sich so unaufgewärmt an den Skipisten raufschleppen lässt, und total steif und kalt runterfährt; naja, dann knacken auch die Deutschen knochen schneller... Und dann haben auch wieder viele deutsche Knochenschlosser, die unterdessen auch viele von Deutschland abgewandert sind, da man bei uns - wenigstens bis dato - noch ein paar Rappen mehr kriegt als auf der nördlichen Rheinseite, wieder ein paar Fränkli mehr in der Tasche...
Und dem deutschen Gesundheitswesen und den Kassen tut das eh nicht weh, das ist ja schon längst ein Fass ohne Boden - also was solls ;) :(.
Und da sind ja alle zusammen mal ja noch froh, wenn die Wirtschaft blüht --- auch wenn es nicht grad sehr zur allgemeinen Produktivität und nützlichem Leben beiträgt...

Wir Helvetier sind ja auch nicht schuld, dass die deutsche Milchkuh, obwohl sie emsigst vom Michel gefüttert wurde, an Auszehrung und Azetose leidet; und entweder bald ganz eingeht oder wieder mal anfangen sollte wie wild um sich schlägt, da die ganze EU von ihren vielen Zitzen saugt und doch nicht gesättigt werden kann...

Aber irgendjemand muss ja diesen Wahnsinn finanzieren; und wenn es nicht der deutsche Michel wäre, wer könnte es denn sonst finanzieren??? Also "Tüchtig in die Hände gespukt, wir steigern das EU-Schuldenprodukt".

In diesem Sinne gutes Erwachen. - Aber da müsste man fürs erste Mal die Unabhängigkeit der Medien wieder hersstellen...
Und da sind wir schon an der Wurzel des Übels angelangt:

Die Unabhängigkeit habt ihr (und alle anderen 26 EU Staaten dazu) allerspätestens --- natürlich schon lange früher --- definitiv aber ab Dezember dem 1. anno 2009 an eine supranationale Behörde verloren; deren Ziel es ist "die Demokratie und Menschenwürde" natürlich nur so zu verteidigen, wie es der Lissaboner-Vertrag in den Zusatzklauseln vorsieht...

Also: Die EU-Verfassung, die ja ursprünglich von den Holländern und Franzosen ins Wasser geworfen wurde, erlebte eine Wiederauferstehung "diesmal Lissaboner-Vertrag" genannt, und da die bösen Irr(en)-Länder dies nicht wollten; ist man halt ihnen ein Stück weit entgegen gekommen und sie durften nochmals - aber diesmal richtig - ein Zettelchen einlegen [obwohl jene Unregelmässigkeiten alleine schon das Ergebnis hätten als nichtig erklärt werden müssen] (die Bürger der anderen 26 EU-Länder hat man ja sicherheitshalber mal gar nicht nach ihrer "Meinung" gefragt; da das ja im Sinne der Oligarchen kontraproduktiv gewesen wäre).

Also willkommen im Mittelalter, willkommen zum Martini, meinem Namenstag, wo man fast die ganze Ernte, dem Schlossherrn abgeben muss, um weiterhin "produktiv" am fürstlichen Leben teilhaben zu dürfen...

(Tja, auch wir müssen mal 66 Milliarden Schweizer Franken abliefern --- die auch wir nicht haben; und nachdem die UBS beim Prinz Charles im International Business Leader Forum, www.iblf.org, tüchtig mitmischt, kann man sich ja denken, dass die Londoner-Zentrale davon wohl besonders profitiert...).

In diesem Sinne wünsche ich ruhige und besinnliche Feiertage, lange werden "sie" uns ja eh nicht in Ruhe lassen...

Gut wenn man gelernt hat, ein paar Kartoffeln in den Boden zu stecken, und nicht nur mit Truthahn und geräuchertem Lachs überleben kann ;)

Alles Gute an Ihr weihnachtliches Domizil :)
Martin Lauchenauer
 
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jurry schrieb am 27.11.2009 um 16:10 Uhr                                
Hallo, Danke für die Infos, die ich im Video hören durfte. Wir suchen nach Hintergründe etc. und fragen uns, weshalb das Volk so wenig informiert oder desinteressiert ist; und vieles andere mehr.
Wir versuchen auf unsere neuen Internetseite ein bissel vorzuarbeiten, weil auch viel Unfug verbreitet wird, oder unglaubwürdigen Einrichtungen diese Themen behandelt werden.
Wir würden uns freuen, hier gemeinsam Informationen auszutauschen. Ich habe eben selbst 10 Tage Vorträge zu den Themen gehalten. Diese wird in den nächsten Tagen veröffentlicht. Wir stellen Fragen, laden dazu ein Fragen zu stellen und wollen gemeinsam nach Antworten suchen.
Ich würde mich freuen, wenn wir den Menschen die fehlende Information sachlich und glaubwürdig aufbereiten können.
MfG. Jurry
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Kommentar: Das Volk war nicht immer so blöde. Früher hieß das Deutsche Volk das Volk der Dichter und Denker. Dann ließ man es wohlwollend geschehen, dass die sogen. 68-er alles in Frage stellten. So wurde das weltberühmte deutsche Schulsystem demontiert und ist seit 40 Jahren ein Reparaturladen mit ewigen so genannten Schulreformen. Ergbnis: PISA. Dies, was ich hier schreibe, sollte Allgemeinwissen sein. Denn alle haben diesen Gang zum Friedhof miterlebt. Das zweite ist die Erfindung des sog. Sozialstaates, der alles andere als sozial ist. Durch Bestechung des Volkes mit vom Volk nichtbestellten Leistungsgesetzen, hat er - der Staat - neben einer gigantischen Verschuldung 60% des Volkes von Subsidien abhängig gemacht. Alle diese Menschen wurden korrumpiert. Zweck: Wer würde aufstehen, gegen seine Ernährer? Wenn Sie die Zusammenhänge verstehen wollen und dazu etwas Inhaltsvolles weitergeben wollen, müssen Sie sich schon die Mühe machen, das auf meiner WEB diverse Male angebotenen Buch "Die Reformverhinderer des geplünderten Sozialstaates lesen". Lesen bildet. Sie können nicht erwarten, dass ich Ihnen hier auf ein paar Seiten Nachhilfestunden gebe, wie sich der derzeitige Staat unter Missachtung des Grundgesetzes zu dem Ungeheuer entwickelte, wie er sich wirtschafts- und damit natürlich finanzpolitisch darstellt. Wenn Sie regelmässig meine EISZEIT-Artikel lesen, werden Sie sich ein Kenntnis-Gerüst für Verständnis der Arbeit der Staatshierrachie aneignen können. Nun überlegen Sie, was Sie machen wollen.
Editiert am: 21.04.2010 um 14:22 Uhr   Danksagung bearbeiten (Nur für den Autor)

rene ludwig schrieb am 22.11.2009 um 22:46 Uhr                                  
guten Tag Herr Bachmann

sie haben meine schlimmsten Befürchtungen bestätigt. Nun ist es so, daß wir gegen diese Machtansammlung wenig Möglichkeiten besitzen.
Alternativ sehe ich nur eine Eigenversorgung zu organisieren, auf Konsum zu verzichten und dem System dadurch zu schaden.
Respekt zu Ihrem Vortrag in der Schweiz.


 
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